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PUK – Isabelle Chassot zur Präsidentin gewählt

14. Juni 2023 – Die Koordinationskonferenz hat heute die Mitte-Ständerätin Isabelle Chassot zur Präsidentin der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) gewählt, die das Debakel der Credit Suisse aufarbeiten soll. Damit wird zum ersten Mal eine Frau eine PUK präsidieren.

Die Wahl von Ständerätin Isabelle Chassot zur Präsidentin der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK), die sich mit dem Zusammenbruch der Credit Suisse befasst, ist ein historischer Moment in der Schweizer Politik. Noch nie zuvor wurde eine Frau und eine Westschweizerin zur Präsidentin einer PUK gewählt. «Isabelle Chassot ist eine starke Persönlichkeit mit einem kompetenten Profil. Sie verfügt über die Erfahrung und die Qualitäten, um dieser PUK vorzustehen», sagt Philipp Matthias Bregy, Präsident der Mitte-Fraktion. Isabelle Chassot ist ausgebildete Anwältin und war unter anderem Freiburger Staatsrätin, hat die EDK präsidiert und war Direktorin des Bundesamtes für Kultur.

Isabelle Chassot ist eine starke Persönlichkeit mit einem kompetenten Profil. Sie verfügt über die Erfahrung und die Qualitäten, um dieser PUK vorzustehen.
Philipp Matthias Bregy

Vollständige Aufklärung zur Wiederherstellung des Vertrauens

Letzte Woche haben der Bund und die UBS den Vertrag über die Verlustgarantie unterzeichnet. Es ist die Folge der Entscheidungen, die am 20. März 2023 angesichts der Dringlichkeit einer unmittelbaren Bedrohung für die Schweiz getroffen wurden. Dennoch ist es nicht hinnehmbar, dass die Steuerzahler erneut eine Grossbank retten müssen. Deshalb ist eine objektive und umfassende Analyse der Umstände erforderlich, die zum Zusammenbruch der Credit Suisse geführt haben. Aus diesem Grund hat Die Mitte die Einsetzung einer PUK klar unterstützt.

Die Mitte übernimmt Verantwortung

Die Mitte wird sich im Rahmen der PUK dafür engagieren, die Arbeiten auf der Grundlage von Dialog und Respekt durchzuführen. «Die PUK muss in erster Linie eine überparteiliche Teamarbeit mit einem konstruktiven Dialog sein, damit wir die Ziele des festgelegten Mandats erreichen können», so Isabelle Chassot. Neben Isabelle Chassot wird Die Mitte durch Ständerätin Heidi Z’graggen und Nationalrat Leo Müller in der PUK vertreten sein.

Die PUK muss in erster Linie eine überparteiliche Teamarbeit mit einem konstruktiven Dialog sein, damit wir die Ziele des festgelegten Mandats erreichen können.

Die Mitte wird ihre Verantwortung wahrnehmen und erwartet von den anderen Parteien, dass sie sich ebenfalls konstruktiv engagieren. «Die Mitte wird sich dafür einsetzen, dass die PUK ihre Arbeit im Interesse der Bevölkerung macht. So übernehmen wir Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und den Steuerzahlern, die für die Fehler der Credit Suisse-Manager bezahlen müssen, sowie auch gegenüber den zukünftigen Generationen», ergänzt Parteipräsident Gerhard Pfister.

Die Mitte wird sich dafür einsetzen, dass die PUK ihre Arbeit im Interesse der Bevölkerung macht. So übernehmen wir Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und den Steuerzahlern, die für die Fehler der Credit Suisse-Manager bezahlen müssen, sowie auch gegenüber den zukünftigen Generationen.
Gerhard Pfister

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