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Nein zum Angriff auf den Mittelstand und die Familien

19. Februar 2026

Als Lösung gegen die steuerliche Benachteiligung verheirateter Paare («Heiratsstrafe») dargestellt, würde die Individualbesteuerung in Wirklichkeit neue Ungerechtigkeiten schaffen, eine massive Bürokratie auslösen und hohe Kosten verursachen – zulasten der Familien, des Mittelstands und der öffentlichen Hand.

Nein zum Angriff auf den Mittelstand und die Familien 

Die Individualbesteuerung würde insbesondere verheiratete Einverdienerpaare sowie Familien mit geringem Zweiteinkommen benachteiligen.

Profitieren würden hingegen nur wenige verheiratete Paare mit hohen Doppelverdienereinkommen oder wohlhabende Rentnerehepaare. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung müsste mit einer höheren Steuerbelastung rechnen.

Gemäss den vorliegenden Berechnungen würden 78% der Steuerentlastungen den reichsten 16% der Haushalte zugutekommen. Bestehende Ungleichheiten würden damit nicht beseitigt, sondern weiter verschärft.

«Die Individualbesteuerung schafft neue Ungerechtigkeiten: Sie begünstigt vor allem verheiratete Paare mit zwei ähnlich hohen Einkommen. Benachteiligt werden Familien mit nur einem Einkommen sowie Paare mit ungleich verteilten Einkommen – also der traditionelle Mittelstand.»

Philipp Matthias Bregy

Von den Kantonen klar abgelehnt
In der Vernehmlassung haben 21 von 26 Kantonen die Individualbesteuerung abgelehnt. Auch die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) spricht sich gegen die Vorlage aus und warnt vor einem Eingriff in den Föderalismus sowie vor einer durch den Bund aufgezwungenen Steuerharmonisierung.
Zehn Kantone haben ein Kantonsreferendum ergriffen, und für das Volksreferendum sind über 65’000 Unterschriften gesammelt worden – ein klares Zeichen für die breite Ablehnung durch Bevölkerung und Kantone.

Zu knappe parlamentarische Mehrheiten
Im Parlament wurde die Individualbesteuerung sowohl im Nationalrat als auch im Ständerat nur mit äusserst knappen Mehrheiten angenommen. Eine derart tiefgreifende Reform des Schweizer Steuersystems lässt sich nicht mit einer so schwachen politischen Abstützung rechtfertigen.

Es gibt bessere Lösungen
Die steuerliche Benachteiligung verheirateter Paare («Heiratsstrafe») kann viel einfacher und vor allen Dingen fair abgeschafft werden – nämlich mit der Mitte-Lösung, der alternativen Steuerberechnung. Und das, ohne neue Ungerechtigkeiten zu schaffen!

Zahlen, Fakten und Testimonials finden Sie auf der Kampagnenwebsite: www.nein-zur-individualbesteuerung.ch

Darum: Nein zur Individualbesteuerung am 8. März 2026!

 

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